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© Stratmann Consult 2021

Streu-

obstwiese

Die Streuobstwiese am Ortseingang von Eversen, die viele im Vorbeifahren nur randlich wahrnehmen, beherbergt mit ihren zwanzig Apfelbäumen beachtliche elf verschiedene Sorten: darunter wohlklingende Namen wie Kaiser Wilhelm, Wintergoldparmäne, Jakob Lebel, Geflammter Kardinal und Celler Dickstiel. Die alten Bäume gehören dem Everser Landwirt Wilhelm Stratmann, der die neu gebildete Arbeitsgruppe, die sich nun um den Erhalt und die Entwicklung der Streuobstwiese kümmert, gerne und auch finanziell unterstützt. Die vorhandenen Bäume sind vielfach überaltert. Sie weisen Stammausbrüche und viel Totholz auf. In einigen Bäumen haben schon Spechte ihre Höhlen angelegt oder Konsolenpilze zeigen eine beginnende Holzzersetzung im Inneren an. Im Rahmen eines ersten Arbeitseinsatzes konnten fünf der bestehenden Bäume ausgeschnitten werden. Hierbei wurden trockene Äste entfernt sowie zu stark ausladende Kronen eingekürzt. Höhlenbäume, die Kleinsäugern und Vögeln als Habitat dienen, bleiben ebenso erhalten wie von holzzersetzenden Pilzen befallene Bäume. Sie sind von besonderer Bedeutung für den Naturschutz und sollen ihre wichtige ökologische Rolle bis zum natürlichen Zusammenbruch erfüllen. Um den Fortbestand der Streuobstwiese langfristig zu sichern, wurden nun sechs neue Apfelbäume gepflanzt. Hierbei wurden u.a. Sorten gewählt, die im Bestand mit nur jeweils einem Exemplar vertreten sind. Auch wurde das bestehende Pflanz-Raster fortgeführt. Da die Streuobstwiese wie bisher von Rindern beweidet wird, war es erforderlich, die Neupflanzungen stabil einzuzäunen. Ein Teil des dafür erforderlichen Materials wurde von Holger Göhlke gespendet, alle weiteren Kosten übernahm der Förderverein Dorfleben Eversen. Im Zuge weiterer Aktionen, Pflegemaßnahmen und Nachpflanzungen soll die wertvolle Streuobstwiese langfristig erhalten bleiben. Wer Interesse an den Arbeiten hat oder sich einbringen möchte, möge sich gerne bei den beteiligten Personen melden.
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Streu-obstwiese

Die Streuobstwiese am Ortseingang von Eversen, die viele im Vorbeifahren nur randlich wahrnehmen, beherbergt mit ihren zwanzig Apfelbäumen beachtliche elf verschiedene Sorten: darunter wohlklingende Namen wie Kaiser Wilhelm, Wintergoldparmäne, Jakob Lebel, Geflammter Kardinal und Celler Dickstiel. Die alten Bäume gehören dem Everser Landwirt Wilhelm Stratmann, der die neu gebildete Arbeitsgruppe, die sich nun um den Erhalt und die Entwicklung der Streuobstwiese kümmert, gerne und auch finanziell unterstützt. Die vorhandenen Bäume sind vielfach überaltert. Sie weisen Stammausbrüche und viel Totholz auf. In einigen Bäumen haben schon Spechte ihre Höhlen angelegt oder Konsolenpilze zeigen eine beginnende Holzzersetzung im Inneren an. Im Rahmen eines ersten Arbeitseinsatzes konnten fünf der bestehenden Bäume ausgeschnitten werden. Hierbei wurden trockene Äste entfernt sowie zu stark ausladende Kronen eingekürzt. Höhlenbäume, die Kleinsäugern und Vögeln als Habitat dienen, bleiben ebenso erhalten wie von holzzersetzenden Pilzen befallene Bäume. Sie sind von besonderer Bedeutung für den Naturschutz und sollen ihre wichtige ökologische Rolle bis zum natürlichen Zusammenbruch erfüllen. Um den Fortbestand der Streuobstwiese langfristig zu sichern, wurden nun sechs neue Apfelbäume gepflanzt. Hierbei wurden u.a. Sorten gewählt, die im Bestand mit nur jeweils einem Exemplar vertreten sind. Auch wurde das bestehende Pflanz- Raster fortgeführt. Da die Streuobstwiese wie bisher von Rindern beweidet wird, war es erforderlich, die Neupflanzungen stabil einzuzäunen. Ein Teil des dafür erforderlichen Materials wurde von Holger Göhlke gespendet, alle weiteren Kosten übernahm der Förderverein Dorfleben Eversen. Im Zuge weiterer Aktionen, Pflegemaßnahmen und Nachpflanzungen soll die wertvolle Streuobstwiese langfristig erhalten bleiben. Wer Interesse an den Arbeiten hat oder sich einbringen möchte, möge sich gerne bei den beteiligten Personen melden.